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| FAQ - Häufig gestellte Fragen
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Wettkampfdaten speichern
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Teilnehmerdaten verwalten
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Altersklassen für die Auswertung
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Listen allgemein
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Startlisten erstellen
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Startgeldquittungen
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Wettkampfabwicklung
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Zeitmessgeräte, Serielle Schnittstelle
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Urkundendruck
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| Wie werden die Daten gespeichert? |
Alle Wettkampf- und Teilnehmerdaten werden im programmeigenen wtk- bzw. spr-Format gespeichert. Die Dateien
umfassen meist nur wenige KB. Bei Wettkampfserien kann eine einfache Weitergabe der Daten per E-Mail stattfinden.
Die Archivierung der Dateien ist problemlos, es müssen keine zusätzlichen Dateien gespeichert oder ergänzende
Programme installiert werden.
Teilnehmerdaten - also etwa eine Liste der aktiven Sportler eines Vereins - lassen sich mit Hilfe der
Wettkampfdateien speichern und verwalten. Die wtk- oder spr-Dateien können dabei als Vorlagen verwendet werden,
aus denen eine komplette Teilnehmerliste ("Aktivenliste", im Programm als "Meldedatei" bezeichnet),
Ausschreibungsdaten, Altersklassen oder Punktwertungen geladen werden.
Die Wettkampfdateien können von jedem Rechner, auf dem die Programme WinLaufen bzw. WinSpringen/NK installiert
sind, geöffnet werden. Abwärtskompatibilität: Mit neueren Versionen erstellte Dateien lassen sich auch mit
älteren Programmversionen öffnen. Beim erneuten Speichern mit einer älteren Version können neue Funktionen
jedoch nicht mit einbezogen werden, es kann also hier zum partiellen Datenverlust kommen.
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| Sind meine Daten sicher? Die Funktion der tmp-Datei. |
Die automatische Speicherung der Daten sorgt dafür, dass die Wettkampfdaten während eines Wettkampfs
regelmäßig aktualisiert werden. Vor Beenden des Programms wird stets überprüft, ob aktuelle Änderungen
bereits in die Wettkampfdatei übernommen wurden.
Beim Speichervorgang wird zunächst eine tmp-Datei erstellt. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Vorgangs
wird die wtk- bzw. spr-Datei anschließend durch Kopieren der tmp-Datei erstellt. Im "worst case", einem plötzlichen
Stromausfall ohne angeschlossene USV im Moment des Speicherns, kann so maximal eine der beiden Dateien
beschädigt werden.
Über Datei - Speichern als...> können außerdem jederzeit weitere Sicherungskopien erstellt werden.
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| Übernahme der Daten aus einem Excel-Meldeformular |
Heutzutage liegen Meldedaten häufig in elektronischer Form, z. B. als Excel-Sheet, vor. Das Programm übernimmt
alle Meldedaten wie Name, Verein usw. direkt aus den Excel-Formularen (Menü Optionen - Importieren). Dabei ist
lediglich die vom Programm vorgesehene Spaltenanordnung einzuhalten (Handbuch, Kapitel 4.7.7 Importieren).
Dies führt zu einer erheblichen Arbeitserleichterung, da die einzelnen Teilnehmerdaten nicht mehr mühsam per
Hand eingegeben werden müssen.
Auch FIS-Code, FIS-Punkte, Startnummern und Gruppeneinteilung können auf diese Weise direkt in eine
Wettkampfdatei übernommen werden.
Überprüfung auf Duplikate: Ist eine FIS-Code-Nummer bzw. eindeutige Kennnummer im Excel-Formular angegeben,
wird die Aktivenliste ("Meldedatei") des Programms nach dieser Nummer durchsucht. Beim Vorhandensein einer
gleichen Nummer werden die Meldedaten im Programm mit den aktuellen Daten aus der Excel-Datei überschrieben.
Fehlt die Angabe einer eindeutigen Kennnummer, überprüft das Programm Name, Vorname, Jahrgang und - falls
vorhanden - Verein und Verband, um Duplikate zu vermeiden.
Beim Importieren von Teilnehmern erscheint eine Abfrage, ob gleichzeitig der Meldevermerk für die
importierten Teilnehmer gesetzt werden soll. So kann über die Import-Funktion auch gezielt der Meldevermerk
für bestimmte Teilnehmer gesetzt werden, z. B. bei einer Wettkampfserie. Der Meldevermerk wird auch für einen
bereits vorhandenen Teilnehmer mit gleichem FIS-Code bzw. gleichen Namens, Vornamens etc. gesetzt.
Alternativ können importierten Teilnehmer anschließend im Menü Vorbereitung - Meldedatei -
Auswahl mit einem
Mausklick gemeldet werden. Der Meldevermerk wird über den Button MELDEN
z. B. für alle Teilnehmer eines Vereins, einer Altersklasse oder auch die gesamte Meldedatei gesetzt.
Das Setzen des Meldevermerks erfolgt für die komplette angezeigte Auswahl in der Tabelle, eine zusätzliche
Markierung einzelner oder mehrerer Zeilen spielt keine Rolle.
In der Tabelle Vorbereitung - Meldedatei - Editieren wird der Meldevermerk für alle markierten Zeilen über den
Button MELDEN gesetzt.
Nach dem Import sollte zur Kontrolle der Daten der Button DOPPELTE angeklickt werden. Das Programm sucht nach doppelten
FIS-Code-Nummern und Startnummern sowie nach doppelten oder ähnlichen Teilnehmereinträgen
(Menü Vorbereitung - Meldedatei editieren).
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| Kann mit einer Stammdatei gearbeitet werden? |
Wenn Wettkämpfe wiederholt in ähnlicher Besetzung stattfinden, z. B. innerhalb eines Vereins oder bei
jährlichen Veranstaltungen, ist es wünschenswert, auf einen Datenbestand aktiver Mitglieder zurückgreifen
zu können, der regelmäßig aktualisiert wird.. Eine einfache Vorgehensweise besteht darin, die Aktivenliste
(im Programm als "Meldedatei" bezeichnet) aus einem alten Wettkampf zu laden (Menü Vorbereitung - Meldedatei
editieren, Button MELDEDATEI LADEN). Um doppelte Einträge zu vermeiden, überprüft das Programm, ob ein
Teilnehmer mit gleichem Namen, Jahrgang, Verein etc. (s.o.) bereits vorhanden ist. Damit stehen alle
wettkampfunabhängigen Teilnehmerdaten wie Name, Jahrgang, Geschlecht, Verein usw. zur weiteren
Bearbeitung für den neuen Wettkampf zur Verfügung. Wettkampfspezifische Daten wie Startnummern,
Gruppeneinteilung oder Meldevermerk werden nicht importiert. Die letzte Wettkampfdatei ist so gleichzeitig
immer die aktuelle Stammdatei. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Stammdatei und Wettkampfdatei
getrennt, d. h. in verschiedenen wtk- bzw. spr-Dateien zu verwalten.
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| Wie werden Altersklassen geändert/zugewiesen? |
Allen Teilnehmern eines Wettkampfs wird anhand ihres Jahrgangs und Geschlechts automatisch
eine Altersklasse entsprechend DWO zugewiesen. Die Altersklassen werden unter Optionen - Altersklassen /
Wertungskategorien definiert. Bezeichnungen, Jahrgangsgrenzen und gewählte Kennung für das Geschlecht
(üblich: m oder w) können für einen Wettkampf beliebig verändert und angepasst werden, Altersklassen
können hinzugefügt oder gelöscht werden.
Eine Einordnung in eine andere als die für einen Geburtsjahrgang vorgesehene Altersklasse wird durch
ein Heraufsetzen des Alters erreicht. Der Jahrgang bleibt bestehen und wird in den Listen unverändert
mitgeführt. Für die Auswertung wird dem tatsächlichen Alter ein Zuschlag erteilt
(Menü Vorbereitung - Startnummern, Spalte Alter +/-). Dadurch erfolgt die Einstufung in eine
höhere Altersklasse.
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| Wie werden Gästeklassen erstellt? |
Für Gäste- oder andere Sonderwertungen werden besondere Altersklassen erstellt
(Menü Optionen - Altersklassen / Wertungskategorien). Ein einfaches Vorgehen besteht darin, die
Altersklassen über den Button KOPIEREN zu duplizieren und mit einer neuen Kennung im Feld m/w zu versehen (statt m für
"männlich" z. B. mg für "männlich Gäste"). Teilnehmer mit der neuen Kennung werden automatisch den neu
angelegten Klassen zugeordnet, entsprechende Änderungen sind für die Gäste in der Meldedatei vorzunehmen
(als Beispiel dient die Wettkampfdatei GästeklassenDemo im Ordner C:\Programme\WinLaufen\Demos).
Zur Erstellung einer allgemeinen Gästeklasse werden die Gästeklassen zu einer Kategorie zusammengefasst.
Dazu wird allen Gästeklassen die gleiche Kategorienummer zugewiesen. Die anderen Altersklassen erhalten
ebenfalls Kategorienummern, mehrere Altersklassen können dabei ggf. zusammengefasst werden.
Die Auswertung für die allgemeine Gästeklasse erfolgt nach Kategorien.
Wenn die Gäste einerseits getrennt, andererseits auch zusammen mit den Gleichaltrigen des Gesamtfelds
gewertet werden sollen, werden für die Kategorienbildung immer eine Altersklasse und eine Gästeklasse
zusammengefasst. Die getrennte Wertung erfolgt im Auswertungsmodus nach Altersklassen,
die gemeinsame Wertung nach Kategorien.
Die Benennung der Kategorien kann frei gewählt werden. Die Kategorien werden nach aufsteigender
Kategorienummer in den Listen sortiert. Es ist deshalb sinnvoll, die Kategorienummern in 10er
Schritten zu vergeben (s. a. Können Klassen gemeinsam ausgelost werden?).
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| Wie können Altersklassen von
letzter Saison übernommen werden? |
Die Altersklassen nach der Deutschen Wettkampfordnung DWO werden vom Programm an das Erstellungsdatum
der Wettkampfdatei angepasst. Aus dem Erstellungsdatum, d. h. PC-Datum zum Zeitpunkt der Erstellung des
Wettkampfs, wird die aktuelle Saison ermittelt, die sich jeweils vom 1.7. eines Jahres bis zum 30.6. des
Folgejahres erstreckt. Die gespeicherte Wettkampfsaison kann nach Anlegen einer Wettkampfdatei nicht mehr
verändert werden (Menü Vorbereitung - Einstellungen).
Selbstdefinierte Altersklassen aus einer vorigen Saison werden beim Einladen aus einer alten
Wettkampfdatei ebenfalls an die Saison des aktuellen Wettkampfs angepasst.
Dauert eine Wettkampfserie über den 1. Juli hinweg an, sollten die Altersklassen der Vorsaison auch
über diesen Stichtag hinaus beibehalten werden. Dies ist automatisch der Fall, wenn mit derselben
Wettkampfdatei weitergearbeitet wird.
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| Listen als pdf-Datei für die Veröffentlichung
der Ergebnisse im Internet erstellen |
Im Programm enthalten ist die Erstellung eines pdf-Dokuments mit einem begrenzten Zeichensatz.
Wählen Sie im Menü Optionen - Druck-Setup - Registerkarte Schriftarten einen Zeichensatz
für den pdf-Druck aus. In den Menüs Abwicklung, Listen, Serie und Statistik erfolgt
der Ausdruck über den Button PDF-DRUCK.
Alternativ kann ein zusätzlicher Druckertreiber installiert werden.
Für pdf-Druckertreiber gibt es kommerzielle und kostenfreie Anbieter, genannt
seien hier die Produkte Adobe Distiller, FinePrint pdfFactory und
FreePDF. Nach Installation des Druckertreibers
steht im Windows-Druckdialog ein zusätzlicher Drucker zur Verfügung, der wie ein lokal angeschlossener Drucker
oder Netzwerkdrucker als Druckziel ausgewählt werden kann. Der Druckdialog wird in den Menüs Abwicklung, Listen,
Serie und Statistik über das Symbol mit dem Drucker aufgerufen. Je nach Konfiguration des Treibers werden die
erstellten Dokumente entweder in einem bestimmten Ordner abgelegt, z. B. auf dem Windows-Desktop, oder zur Ansicht
direkt im Adobe Reader geöffnet.
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| Können mehrere Sponsoren-Logos eingeladen werden? |
Kopf- und Fußzeilen der Listen können mit Logos und Schriftzügen im Bildformat versehen werden.
Für diesen Zweck müssen mit einem Grafikprogramm Bilddateien im jpg- oder gif-Format erstellt werden.
Um die Seitenbreite eines DIN A4-Formats auszufüllen, sollte die Grafik ca. 1000 Pixel breit und ca. 80 - 150
Pixel hoch sein. Anordnung und Anzahl der eingearbeiteten Logos usw. bleiben der freien Gestaltung überlassen.
Damit genügend Platz für den Ausdruck der Ergebnisse bleibt, kann es ratsam sein, die Logos nur auf der erste
Seite auszudrucken (Menü Vorbereitung - Ausschreibungsdaten, Registerkarte Logos).
Zur Erstellung der Ergebnislisten für die Serienwertung können eigene Logos geladen werden.
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| Startreihenfolge erstellen |
Vor Beginn der Auslosung bzw. Startnummernvergabe muss die Startreihenfolge festgelegt werden.
Dabei ist zu überprüfen, ob die Altersklassen in der Tabelle Startoptionen/Startnummernbereiche
bereits in der beabsichtigten Startreihenfolge aufgeführt werden oder ob in einer anderen Reihenfolge
gestartet werden soll. Im zweiten Fall ist es notwendig, für die einzelnen Altersklassen Startfolge-Nummern
zu vergeben (Menü Optionen - Altersklassen / Wertungskategorien, Eintrag in Spalte Startfolge). Die
Altersklassen mit niedrigen Startfolge-Nummern starten zuerst. Durch Verwendung von Zehnerangaben
(10, 20, 30...) werden nachträgliche kleinere Änderungen der Startreihenfolge erleichtert.
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| Startnummern auslosen |
Für die Auslosung ist eine korrekte Festlegung der Startnummernbereiche wichtig
(Menü Vorbereitung - Startnummern). Ein Startnummernbereich soll stets so groß gewählt werden,
dass die Anzahl der enthaltenen Startnummern der Anzahl der Meldungen in dieser Klasse genau entspricht.
Ist der Startnummernbereich zu klein gewählt, reichen die vorhandenen Startnummern nicht aus, um jedem
Teilnehmer eine Startnummer zuzulosen. Deshalb erscheint in diesem Fall die Meldung: Startnummernbereich
zu klein. Ist der Startnummernbereich jedoch größer als die Anzahl der Teilnehmer, entstehen bei der
Auslosung Lücken innerhalb des Startnummernbereichs.
Wichtig ist außerdem, dass Startnummern nicht doppelt vergeben werden dürfen. Daher darf es nicht zur
Überschneidung zweier Startnummernbereiche kommen. Wenn das der Fall ist, meldet das Programm
Überschneidung der Startnummernbereiche....
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| Können Klassen gemeinsam ausgelost werden? |
Sollen Startnummern für mehrere Altersklassen aus einem gemeinsamen Startnummernbereich ausgelost werden,
muss die Auslosung nach Kategorien erfolgen. Hierfür müssen die Altersklassen, die zusammen ausgelost
werden sollen, vor der Auslosung zu Kategorien zusammengefasst werden.
Die Einteilung in Kategorien erfolgt im Menü Optionen - Altersklassen / Wertungskategorien.
Durch Eintrag einer Kategorienummer, z. B. 10, wird die Altersklasse dieser Kategorie zugewiesen.
Falls noch nicht vorhanden, wird die "Kategorie 10" gleichzeitig neu erstellt. Es empfiehlt sich, mit
Zehnerangaben zu arbeiten, um die Reihenfolge leichter ändern zu können oder hinterher weitere Kategorien
einfügen zu können. Die Bezeichnung einer Kategorie wird im Feld Kategorie eingetragen. Geeignet ist
eine zusammenfassende Bezeichnung der enthaltenen Altersklassen (z. B. J 18 - Juniorinnen - Frauen).
Mit der Kategorienummer wird zugleich die Startreihenfolge festgelegt, niedrige Nummern starten zuerst.
Zurück in der Ansicht Vorbereitung - Startnummern wird in der Toolbar das Auswahlfeld Auslosung
nach Kategorien eingestellt und nach Setzen der Startoptionen und Startnummernbereiche die Auslosung durchgeführt.
Die Startliste wird nun automatisch nach Kategorien erstellt.
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| Startzeiten der Altersklassen automatisch berechnen |
Die per Hand oft mühsame Berechnung von Startzeiten für Altersklassen bei Einzel- oder Doppelstarts
wird über den Button STARTZEITEN- UND BEREICHE FORTLAUFEND SETZEN vom Programm automatisch durchgeführt
(Menü Vorbereitung - Startnummern, Button mit Pfeil-Symbol). Die Berechnung kann in mehreren Blöcken erfolgen,
so dass auf diese Weise Pausen zwischen Schüler- und Erwachsenenklassen eingefügt werden können oder der Startabstand
geändert werden kann.
Voraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten
mit dieser Funktion ist, dass alle zusammen berechneten Klassen mit gleichem Startmodus und Startabstand starten, die Klasseneinteilung
bereits vorgenommen wurde und die meisten Teilnehmer gemeldet sind. Zunächst ist ggf. die Startreihenfolge
festzulegen (s. a. Startreihenfolge erstellen).
Mit dem Aufruf STARTZEITEN- UND BEREICHE FORTLAUFEND SETZEN können gleichzeitig die Startnummernbereiche
festgelegt werden. Die Startnummernbereiche werden anhand der Teilnehmerzahlen in jeder Klasse fortlaufend und
lückenlos festgesetzt. Im Feld von StNr der zuerst startenden Altersklasse kann eine von 1 abweichende Startnummer
eingetragen werden, falls die Startnummernvergabe nicht mit Startnummer 1 beginnen soll.
Werden die Startnummernbereiche per Hand festgelegt, z. B. um Lücken für Nachmelder zu lassen, muss darauf
geachtet werden, dass für alle Teilnehmer einer Altersklasse ausreichend Startraum zur Verfügung steht.
Die Startnummernbereiche sind mit den Anfangszeiten der Altersklassen eng verzahnt. Jede Startnummer
besetzt beim Einzelstart ein Startintervall, die Anfangszeit der nächsten Altersklasse muss um diese
Zeiträume nach hinten verschoben werden. Sind in einer Klasse mehr Teilnehmer gemeldet als Startnummern
in diesem Bereich zur Verfügung stehen, kann die Anfangszeit der danach startenden Altersklasse nicht mehr
sinnvoll festgelegt werden. Wenn später zusätzliche Starter hinzukommen, kann eine erneute Berechnung der
Anfangszeiten möglicherweise nicht mehr für alle Klassen durchgeführt werden. Dies ist bei richtiger Handhabung
der Nachmeldungen auch nicht nötig.
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| Wie werden Nachmeldungen / Freinummern gehandhabt? |
Muss mit Nachmeldungen gerechnet werden, ist es am Besten, ausreichende Lücken zwischen den Startnummernbereichen
zu lassen. Die Startnummernbereiche für die einzelnen Klassen müssen alle Meldungen in dieser Klasse abdecken,
dürfen aber auch nicht zu groß gewählt werden, weil es bei der Auslosung sonst zu Lücken innerhalb der
Startnummernbereiche kommt. Im Menü Listen - Startliste kann eine Startliste mit Freinummern erstellt
werden, diese werden wahlweise an den Anfang oder ans Ende der Klassen gesetzt (Button LISTEN-OPTIONEN).
Die automatische Berechnung der Startzeiten (s. a. Startzeiten der Altersklassen automatisch berechnen)
kann problemlos verwendet werden, der Dialog Auch
Startnummernbereiche fortlaufend setzen wird mit Nein (Vorgabe) quittiert, da die Startnummernbereiche
nicht lückenlos gesetzt werden dürfen. Für die Berechnung der Startzeiten werden die Nachmelder mit berücksichtigt
und die Anfangszeiten entsprechend nach hinten verschoben, so dass für evtl. zusätzliche Starter immer genügend
Startraum vorhanden ist.
Startmodus, Startzeiten usw. werden festgelegt und die Auslosung mit den vorhandenen Meldungen durchgeführt.
Für die Nachmeldungen müssen nur noch manuell Startnummern aus den freien Bereichen eingetragen werden, weiter
ist nichts zu beachten. Die Startzeiten für die Nachmelder werden automatisch berechnet und - je nach gewählter
Startnummer - vor oder hinter den anderen Startern ihrer Altersklasse platziert. Für die Nachmelder muss weder
eine erneute Auslosung noch eine erneute Berechnung der Startzeiten durchgeführt werden.
Es kann jedoch vorkommen, dass die Lücken zwischen den Startnummernbereichen zu klein gewählt wurden und
zusätzlich Startnummern aus anderen Bereichen vergeben werden müssen. Dies ist ebenfalls problemlos möglich.
Zu beachten ist, dass für diese Startnummern die exakte Startzeit im Startzeitenprotokoll
(Menü Abwicklung - Zeitenprotokolle) eintragen werden muss. Falls keine Startzeitimpulse genommen werden,
muss der Eintrag per Hand erfolgen.
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| Startliste für ein Massenstartrennen erstellen |
Für die Durchführung eines Massenstartrennen gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Variante ist, dass
jeweils alle Teilnehmer einer Altersklasse gemeinsam starten, wobei die Massenstarts in Abständen von
mehreren Minuten stattfinden. In diesem Fall muss lediglich die Startreihenfolge der Altersklassen
(s. a. Startreihenfolge erstellen)
festgelegt und die vorgesehenen Startzeiten für die Massenstarts im Menü Vorbereitung - Startnummern eingetragen
werden. Nach Auslosung der Startnummern wird im Menü Listen - Startliste eine nach Altersklassen und Startnummern
sortierte Startliste erstellt.
Eine Abwandlung dieser Variante besteht darin, mehrere Altersklassen für gemeinsame Massenstarts zusammenzufassen.
Dazu müssen die Altersklassen in Kategorien zusammengefasst werden
(s. a. Können Klassen gemeinsam ausgelost werden?).
Für die Startliste wird die Sortierung nach Kategorien und Startnummern gewählt.
Soll ein Massenstart aus mehreren Reihen erfolgen und z. B. für Reihe 1 die Startnummern 1-50, für Reihe 2 die
Nummern 51-100 usf. vergeben werden, kann die Auslosung mit Hilfe der Gruppeneinteilung (maxi. 4 Gruppen)
durchgeführt werde ren. Für die erste Gruppe werden dann Startnummern aus dem Anfangsbereich vergeben, dann erfolgt die
Vergabe für die zweite Gruppe usf..
Nach Startzeiten sortierte Liste für den Massenstart:
Sollen bei einem gemeinsamen Massenstart ein Teil der Läufer, z. B. die Besten des Vorjahres, im Abstand einiger Minuten
vor den anderen starten, müssen wie bei einem Wellenstart die Startnummern und Startzeiten ins Startzeitenprotokoll
eingetragen werden. Hierzu empfiehlt es sich, für die betreffende Klasse oder Kategorie alle Startnummern zu teilen
und (ggf. nach Gruppen) auszulosen und danach im Startzeitenprotokoll für die erste Startwelle die etwas früheren
Startzeiten einzutragen. Die Startliste wird nach Startzeiten sortiert und mit den Startzeiten aus Zeitenprotokoll
erstellt (diese Listen sind innerhalb gleicher Startzeiten immer nach Startnummern sortiert!). Zusätzlich kann unter
Trikot die Nummer der Startspuren mit angeführt werden, damit die Sportler wissen, in welcher Startspur sie starten.
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| Was passiert bei nachträglicher Änderung einer Altersklasse? |
Die Startzeit eines Läufers wird anhand seiner Altersklasse (Auslosungsmodus: nach Altersklassen) bzw.
Kategorie (Auslosungsmodus: nach Kategorien) automatisch vom Programm berechnet. Dafür sind Startzeit und
Startabstand der Altersklasse maßgeblich. Die Startzeit des Teilnehmers berechnet sich aus seiner Startnummer
und dem Abstand zur ersten Startnummer des Startnummernbereichs. Eine nachträgliche Änderung der
Altersklassenzuordnung bewirkt dadurch eine Änderung der Startzeit. Ggf. muss die Startnummer geändert
oder die gewünschte Startzeit per Hand ins Startzeitenprotokoll eingetragen werden.
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| Können Startnummern aus einem anderen Rennen übernommen werden? |
Innerhalb einer Wettkampfserie können Startnummern ab Wettkampf-Nummer 2 aus einem vorigen Wettkampf
übertragen werden. Dies erfolgt im Menü Vorbereitung - Startnummern über den Button STARTREIHENFOLGE SETZEN.
Im Dialog Startreihenfolge setzen ist die entsprechende Option auszuwählen.
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| Wie kann ein Wellenstart mit dem Programm durchgeführt werden? |
Bei einem Jagdstartrennen können große Rückstände aus dem ersten Rennen den Start unnötig in die Länge ziehen.
Die letzten Starter werden deshalb gerne zu Gruppen zusammengefasst. Im Programm werden für diese Läufer
die Startzeiten der Wellenstarts im Startzeitenprotokoll eingetragen. Anschließend kann eine Startliste mit der
Option Startzeiten aus Zeitenprotokoll erstellt werden (Menü Listen - Startliste, Button LISTEN-OPTIONEN).
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| Können Startgeldquittungen nach Verein erstellt werden? |
Die Quittungen können im Menü Statistik - Startgeldquittungen über den Button LISTEN-OPTIONEN
(Symbol gelber Pin) wahlweise für Vereine oder für Verbände erstellt werden. Voraussetzung dafür ist,
dass für die Teilnehmer Vereins- bzw. Verbandsnamen in der Meldedatei eingetragen wurden. Dabei ist
darauf zu achten, dass die Vereins- bzw. Verbandsnamen stets gleich geschrieben werden.
Bei Staffel- oder Teamwettkämpfen kann eine Sortierung auch über die Staffel- bzw. Teamnamen erfolgen.
Dazu müssen für die Staffeln bzw. Teams, für die eine gemeinsame Quittung erstellt werden soll, identische
Benennungen gewählt werden (die Unterscheidung erfolgt über die Altersklassen).
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| Wie können Startgeldquittungen mit Wettkampfdatum erstellt werden? |
Bei den Startgeldquittungen wird eine Zeile für die Unterschrift angefügt. Das Datum nach "Betrag erhalten" ist
das aktuelle PC-Datum, wenn nicht im
Menü Vorbereitung - Ausschreibungsdaten, Registerkarte Allgemein ein anderes Datum eingetragen wurde.
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| Kann das Programm auch ganz ohne Zeitmessgeräte verwendet werden? |
Das Programm kann vollständig ohne Peripheriegeräte betrieben werden. Zeiten können per Hand
ins Zielzeitenprotokoll eingetragen werden. Eine Eingabe der Startzeiten ist nicht notwendig. Sind im
Startzeitenprotokoll keine Einträge vorhanden, werden die Startzeitvorgaben aus der Klasseneinteilung
verwendet (Menü Vorbereitung - Startnummern). Ins Zielzeitenprotokoll können Tages- oder Laufzeiten
eingetragen werden
(s. a. Wie sind Tages- und Laufzeiten definiert?).
Das Programm verfügt über eine Art integrierte Stoppuhr. Per Tastendruck (Taste {Einf}) gestoppte Zeiten
werden im Menü Abwicklung - Zeitenprotokolle ins Start- oder Zielzeitenprotokoll eingetragen. Der Cursor
muss sich dabei in der Eingabezeile des jeweiligen Protokolls befinden. Die Zeiten werden anhand der PC-Zeit
generiert.
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| Wie können Zeiten im Zeitenprotokoll gelöscht werden? |
Jedes Zeitmessgerät verwendet sein eigenes Protokoll bei der Datenübertragung. Dabei werden auch unterschiedliche
Kennungen für die Kanäle verwendet (Beispiel SZ 600/2000: S = Startzeit, Z = Zielzeit, A-D = Rundenzeiten).
Daten, die über die serielle Schnittstelle ins Programm laufen, sind Messwerte, die nicht aus Versehen verändert
oder gelöscht werden sollen. Deshalb können Zeiten, die einen Eintrag im Feld Kanal besitzen, nicht editiert
oder gelöscht werden. Dies gilt auch für handgestoppte Zeiten über die Tastatur, die mit der Kennung H
versehen werden. Es ist jedoch auch nicht notwendig, diese Zeiten zu löschen. Für die Herausnahme einer
Zeit aus der Wertung genügt es, die Startnummer zu entfernen.
Wird die Eingabe einer Startnummer mit der Kommataste und {ENTER} abgeschlossen, wird ein zweiter Eintrag
mit gleicher Zeit ohne Kanalkennung eingefügt. Dieser Eintrag kann ohne Probleme editiert werden.
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| Die Zwischenstandsanzeige erscheint nicht. Woran kann das liegen? |
Die Zeiten laufen über die serielle Schnittstelle ins Programm und werden im Menü Abwicklung - Zeitenprotokolle
an das untere Ende des Zielzeitenprotokoll geschrieben. Die vorgesehene Arbeitsweise ist wie folgt: Der Auswerter
am PC steht über einen Sprechkontakt mit dem Zieldurchlauf in Verbindung. Auf diese Weise kann er zu den
eintreffenden Zeiten die Startnummern hinzufügen. Der Zwischenstand wird nach Bestätigen mit {Enter} erneuert,
die Zeit des zuletzt eingetroffenen Läufers erscheint unterlegt. Die Anzeige des Zwischenstands unterliegt
stets der Kontrolle durch den Eingeber.
Bei der Handeingabe ist die Arbeitsweise vergleichbar. Eine andere Situation ergibt sich, wenn das Zeitmessgerät
bereits mit Startnummern versehene Zeiten liefert, die Erneuerung des Zwischenstands erfolgt hier nicht
automatisch. Dies gilt auch für die Übertragung eines kompletten Classements oder der Übernahme mehrerer
Daten aus dem Speicher eines Zeitmessgeräts. Die Erneuerung der Zwischenstandsanzeige erfolgt nur nach
Betätigen der Taste {Enter}.
Für die Zwischenstandsanzeige wird eine Differenz zwischen der eingegebenen Zeit und der Startzeit eines
Läufers gebildet. Die Berechnung dieser Laufzeit muss sinnvolle Werte ergeben, damit eine
Zwischenstandsanzeige erfolgen kann. Die Startzeit eines Läufers kann durch Erstellung einer Startliste
oder in der Wettkampfdateikontrolle überprüft werden.
Standardmäßig wird für jeden Ziel- oder Rundendurchlauf nach Betätigen von {Enter} der Zwischenstand neu
berechnet und in der Abwicklung angezeigt. Zudem gibt es die Möglichkeit, über die Einstellung im
Menü Optionen - Setup, Registerkarte Abwicklung die manuelle Rundenwahl einzublenden. In diesem Fall wird
der Zwischenstand nur für die in der Toolbar eingestellte Runde angezeigt. Ist in der Toolbar z. B. 2 eingestellt
und findet gerade ein Zieldurchlauf der 1. Runde statt, wird nach Betätigen von {Enter} kein neuer Zwischenstand
angezeigt.
Wichtig: Bei einem normalen Wettkampf ist die Rundenzahl stets 1. Es ist nur dann eine von 1 abweichende
Rundenzahl einzugeben, wenn zusätzliche Rundenzeiten aufgenommen werden (Menü Vorbereitung - Startgeld / Strecken).
Die tatsächlich absolvierten Runden auf einer Strecke spielen keine Rolle.
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| Wie sind Tages- und Laufzeiten definiert? |
Der Begriff Tageszeit (auch: Brutto- oder Absolutzeit) bezeichnet die Uhrzeit, zu dem ein Durchlauf durch
eine Lichtschranke oder ein anderes Auslöseereignis stattfindet. Start- und Zielzeiten sind stets Tageszeiten.
Tageszeiten sind Rohdaten, aus denen die Wettkampfergebnisse berechnet werden. Ihr Vorhandensein stellt die
Grundlage einer nachprüfbaren Wettkampfdurchführung dar.
Im Gegensatz dazu bezeichnet eine Laufzeit (Nettozeit, Differenzzeit) eine berechnete Zeit, die sich aus der
Differenz zwischen Start- und Zielzeit ergibt.
Einige Zeitmessgeräte, z. B. Alge TdC 8000, können berechnete, fertige Laufzeiten liefern. Dazu ist es notwendig,
unter Optionen - Zeitmessgeräte die Auswahl Auswertung als auf Laufzeiten einzustellen.
Bei dieser Einstellung berechnet das Programm die Laufzeiten nicht selbst, sondern übernimmt die
Laufzeiten direkt aus dem Zielzeitenprotokoll. Für einige Wettkampfarten (z. B. Jagdstart, Gundersenstart)
ist diese Vorgehensweise wenig sinnvoll, da die vom Programm berechneten (gerundeten) Startzeiten in die
Berechnung einfließen müssen. Die Zeitmessgeräte sind in diesem Fall so zu verwenden, dass Tageszeiten
ins Programm kommen. Dies ist auch beim Alge TdC 8000 zu realisieren. Zeiten vom Memory-Mode und Zeiten
mit ungültiger Startnummer werden im Programm ohne Startnummer eingetragen und daher nicht mit ausgewertet.
Das Arbeiten mit Tageszeiten hat gegenüber den Laufzeiten viele Vorteile. Die Ergebnisse sind im Programm
anhand der eingetragenen Start- und Zielzeiten jederzeit nachvollziehbar und ggf. korrigierbar. Eine
nachträgliche Änderung von Startzeiten kann durch Eintrag im Startzeitenprotokoll vorgenommen werden.
Damit ist z. B. die Durchführung eines Wellenstarts
(s. a. Wie kann ein Wellenstart mit dem Programm durchgeführt werden?)
einfach zu realisieren.
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| Kann ein Wettkampf mit mehreren PCs abgewickelt werden? |
Bei der Wettkampfabwicklung kann es mitunter hektisch werden. Das ist z. B. der Fall, wenn viele Daten
gleichzeitig verarbeitet werden müssen, zusätzlich Rundenzeiten aufgenommen werden oder Pulkeinläufe beim
Massenstart eines Volkslaufs zu erwarten sind. In solchen Fällen ist die Absicherung des Wettkampfs durch ein
zusätzliches Backup-System dringend geboten (dies ist mit der SZ 600/2000 leicht realisierbar,
s. a. Was ist die SZ 600/2000? Funktionsweise der SZ 600/2000).
Eine weitere Möglichkeit bietet das Programm durch nachträgliches Einladen von Zeiten- und
Schießfehlerprotokollen. Die Protokolle können aus einer anderen Wettkampfdatei geladen werden, die auf einem
zweiten PC erstellt wurden. Ein Protokoll kann vollständig ersetzt oder ergänzt ("angehängt") werden, dabei
werden die Einträge an das bestehende Protokoll unten angefügt. Dies geschieht über den am linken Rand der
Toolbar angebrachten Button (Symbol rosa Ordner, PROTOKOLL LADEN) im Menü Abwicklung - Zeitenprotokolle.
Ein auf einem zweiten Rechner aufgenommenes Protokoll kann so nach Abschluss des Wettkampfs zum Wettkampf
hinzugefügt werden. Auf diese Weise kann z. B. die Eingabe der Schießfehler von der Eingabe der Zielzeiten
abgekoppelt werden.
Werden Zeitenprotokolle, z. B. bei der Aufnahme von zusätzlichen Rundenzeiten auf einem
2. PC zusammengeführt, ist zu beachten, dass die Anzahl der erfassten Rundenzeiten mit der angegebenen Anzahl der Runden
übereinstimmen muss, da sonst kein Ergebnis berechnet werden kann. Die Reihenfolge der Daten im
Zielzeitenprotokoll spielt dagegen keine Rolle, das Programm erkennt automatisch frühere Zeiten und
wertet diese als Rundenzeiten (nur bei Verwendung von Tageszeiten
, s. a. Wie sind Tages- und Laufzeiten definiert?). Ein Anhängen von (zeitlich
früheren) Rundenzeiten an das Zielzeitenprotokoll stellt daher kein Problem dar.
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| Wie funktioniert der Sprecher-PC? |
Nach Durchführung der Installation für den Sprecher-PC kann das Programm über den erstellten
Shortcut per Doppelklick gestartet werden.
Das Sprecher-Programm wird auf einem 2. PC installiert. Beide PCs müssen über Netzwerk verbunden werden.
Der PC, auf dem das Programm WinLaufen bzw. WinSpringen/NK installiert ist, ist der Server. Die Verbindung
für den Sprecher-PC muss auf dem Server zunächst über den Aufruf des Menüpunkts
Abwicklung - Sprecher-PC -
Verbinden bereitgestellt werden. Dabei wird ein Kontroll-Häkchen gesetzt.
Es erscheint die Meldung Verbindung zum Sprecher-PC wird aufgebaut. Auf
dem Rechner mit dem Programm Sprecher-PC wird der Computername oder die IP-Adresse des Servers über das Menü
Server - Servername eingegeben. Anschließend wird über Server - Verbindung aufbauen die Verbindung zum
Haupt-PC hergestellt. Es erscheint die Meldung Verbindung zum Server: Servername aufgebaut. Auf dem Server
erscheint jetzt der Infodialog Verbindung zum Sprecher-PC aufgebaut.
Zum Testen des Sprecher-Programms können die Programme WinLaufen und Sprecher-PC auf einem Rechner
ausgeführt werden. Als Servername ist in diesem Fall localhost einzugeben.
Ist die Verbindung zum Sprecher-PC hergestellt, wird automatisch jeder in der Abwicklung des Programms
WinLaufen neu generierte Zwischenstand an den Sprecher-PC geschickt. Im Programm Sprecher-PC werden die
aktuellen Zwischenstände für alle Klassen und Runden gespeichert. Der Zwischenstand mit dem aktuellen
Ziel- bzw. Rundendurchlauf wird in der oberen Hälfte des Bildschirms angezeigt. Zusätzlich kann der
Stadionsprecher die jeweils letzten Zwischenstände aller Klassen und Runden in der unteren Hälfte der
Ansicht mit den Pfeiltasten durchlaufen.
Am oberen linken Bildschirmrand unterhalb der Menüleiste ist eine Fläche zur Anzeige der Uhrzeit
vorhanden. Hier wird die Uhrzeit aus der Abwicklung des Programms WinLaufen angezeigt. Dies kann die
Uhrzeit vom Zeitmessgerät oder die PC-Zeit des Servers sein.
Über den Menüpunkt Abwicklung - Sprecher-PC - Nachricht
kann eine Nachricht zum Sprecher-PC gesandt werden.
Ist die Verbindung zum Sprecher-PC unterbrochen und wird ein Zieldurchlauf in der Abwicklung mit {ENTER}
bestätigt, erscheint auf dem Server die Meldung Übertragung an Sprecher-PC fehlgeschlagen. Zum
Wiederherstellen der Verbindung reicht es in der Regel aus, auf dem Sprecher-PC den Menüpunkt
Server - Verbindung trennen und auf dem Server den Menüpunkt Abwicklung - Sprecher-PC - Trennen
aufzurufen und anschließend die Verbindung wie oben beschrieben wiederherzustellen.
Erscheint die Meldung Verbindung zum Port 4444 kann nicht hergestellt werden muss das Programm
WinLaufen neu gestartet werden, um die Verbindung wiederherzustellen.
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| Es kommen keine Zeiten ins Programm. |
Damit die seriellen Schnittstellen des PCs vom Programm korrekt erkannt und initialisiert werden können, ist es
zunächst notwendig, das Programm laut Installationsanleitung zu installieren und über die installierte
Verknüpfung zu starten. Wenn auf dem Rechner zusätzlich ein Java Runtime Environment (JRE) installiert
ist, ist es zwar möglich, das Programm auch über einen direkten Aufruf der jar-Datei zu starten. Über
ein auf diese Weise gestartetes Programm können die COM-Ports jedoch nicht angesprochen werden!
Im Programm muss im Menü Optionen - Zeitmessgeräte der COM-Port für das vorhandene Zeitmessgerät
eingestellt werden (Vorsicht! Für einige Zeitmessgeräte stehen zwei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, je
nachdem, ob Tages- oder Laufzeiten ins Programm kommen sollen,
(s. a. Wie sind Tages- und Laufzeiten definiert?). Die meisten PCs besitzen ein oder
zwei physikalische COM-Schnittstellen, die männlichen 9-Pin-Buchsen befinden sich an der Rückseite des PCs. Auf
einem Standard-PC können also COM1 und COM2 ausgewählt werden, weitere Ports können durch die Verwendung
von Adaptern
(s. a. Verwendung eines USB-to-Serial-Adapters oder eines PCMCIA-Adapters)
generiert werden. Im Programm sind COM1 - COM12 einstellbar, von denen maximal
vier belegt werden können (je ein Zeitmessgerät, eine Großanzeige, eine Verbindung für den Sprecher-PC
und ggf. eine Schnittstelle für die elektronische Schießfehlererfassung).
Es ist wichtig, dass der ausgewählte COM-Port auf dem PC / Laptop auch vorhanden ist. Eine Kontrolle
erfolgt über die Status-Rückmeldungen des Programms. Die Meldung COM1: Kein Gerät angeschlossen
bedeutet,
dass die serielle Schnittstelle COM1 erfolgreich initialisiert wurde, die Steckerverbindung zum Gerät aber
noch nicht hergestellt wurde. Die Meldung Die serielle Schnittstelle COM3 ist nicht bereit bedeutet, dass
COM3 zwar vorhanden, aber vom PC anderweitig verwendet oder von einem anderen Programm belegt ist. Diese
Meldungen erscheinen bei der Initialisierung der Schnittstellen (Öffnen des Menüs Abwicklung) oder bei
Änderung eines COM-Ports bei bereits aktivierter serieller Verbindung.
Die im Programm eingestellten Übertragungsparameter (Baudrate, Datenbits usw.) können nicht verändert werden.
Das Zeitmess- / Peripheriegerät muss die Daten mit genau diesen Parametern liefern. Stimmt nur ein Parameter
nicht überein, können die an der seriellen Schnittstelle ankommenden Daten nicht ausgewertet werden. Eine
Änderung dieser Werte im Windows-Gerätemanager hat keine Auswirkung.
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| Verwendung eines USB-to-Serial-Adapters oder eines PCMCIA-Adapters |
Viele Laptops besitzen keine seriellen Schnittstellen mehr (Ausnahmen z. B.: Dell Latitude, Acer TravelMate).
Hier müssen Adapter zum Einsatz kommen. Zur Auswahl stehen PCMCIA-Adapterkarten oder USB-to-Serial-Adapter.
Beide Adaptertypen sind als Einfach- oder Mehrfachadapter (4-fach, 8-fach etc.) erhältlich.
Für die korrekte Funktionsweise eines Adapters muss zunächst der meist auf einer Mini-Disk mitgelieferte
Treiber installiert werden. Nach Abschluss der Installation und Einstecken des Adapters ist im
Windows-Gerätemanager unter "Anschlüsse (COM und LPT)" ein zusätzlicher Eintrag vorhanden, der
als "USB-to-Serial-Bridge (COM4)" oder ähnlich gekennzeichnet ist. In der Regel wird der nächste
freie COM-Port auf dem System genommen. Der Port kann im Windows-Gerätemanager verändert werden, eine
Änderung der Übertragungsparameter hat jedoch keine Auswirkung
(s. a. Es kommen keine Zeiten ins Programm.).
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| In welchem Format werden die Ergebnisse für den
Urkundendruck exportiert? |
Urkunden können mit einem Textverarbeitungsprogramm mit Hilfe der Serienbrieffunktion erstellt werden.
Auf die Funktionsweise und den Umgang mit diesen Programmen soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Zu diesem Zweck werden die benötigten Daten und Ergebnisse aus dem Programm exportiert (Menü
Optionen - Exportieren). Das csv-Format ist hierfür am Besten geeignet, auch beim Einsatz von
MS-Office. Weitere Exportformate sind *.xls oder *.txt. (Menü Optionen - Setup, Registerkarte Speicherordner).
Zur Erstellung eines Serienbriefs ist es bei Word nicht notwendig, die Quelldatei (csv-Datei)
vorher zu öffnen oder als xls-Datei zu speichern. Gelegentlich kam es sogar bei der Verarbeitung der
Daten aus Excel-Dateien zu Fehlern bei der Formatierung kommen. Dabei wurden Zahlen mit 12 Kommastellen
generiert. Der Fehler tritt ab MS-Office 2003 auf und ist mit der Umwandlung der Zahlendarstellung
(Punkt zu Komma) korreliert.
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Ist Ihre Frage noch nicht dabei? Schreiben Sie einfach eine E-Mail an
Susanne Bohnsack oder
Frank Böhm.
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